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Imposter-Syndrom bei C-Level · warum es nicht verschwindet.
Es wird schlimmer mit jeder Beförderung. Hier warum es niemals weggeht und wie du damit lebst statt dagegen zu kämpfen.
Von Wlad Jachtchenko · 1. September 2026
Es gibt eine populäre Lüge: "Imposter-Syndrom verschwindet wenn du erfolgreich genug bist." Falsch. Es wird SCHLIMMER mit jeder Beförderung. C-Level-Klienten die mich anrufen sind nicht im Frieden mit sich · sie sind in der ständigen Angst entlarvt zu werden. Auch nach 15 Jahren Karriere.
Warum es nicht weggeht.
Imposter-Gefühl entsteht aus dem Gap zwischen "wie ich mich innen fühle" und "was Leute außen von mir erwarten". Je höher die Position, desto größer der Gap. Ein CEO darf nicht zugeben "ich weiß nicht ob das die richtige Entscheidung war". Innen ist Zweifel normal · außen muss Klarheit performt werden. Diese Spannung baut sich auf, nicht ab.
Hör auf zu hoffen dass es verschwindet. Fang an damit umzugehen.
Drei Praktiken die wirklich helfen.
Eins · Imposter-Buch. Schwarzes Notizbuch, jeden Sonntag 10 Min. Notiere drei Sachen die diese Woche schief gingen UND drei die gut liefen. Kein Schönreden, kein Selbsthass. Faktisch. Über Monate baut sich eine Datenbasis auf die dein Inneres mit RICHTIGEN Daten füllt statt mit gefühlten Bedrohungen.
Zwei · Peer-Sprechstunde. Ein C-Level-Kontakt außerhalb deines Unternehmens, mit dem du monatlich 30 Min sprichst, NUR über Zweifel und Angst. Nicht über Strategie, nicht über Erfolge · über die Sachen die niemand sonst hört. Dieser eine Mensch ist Karrierre-überlebenswichtig.
Drei · Drill an konkreten Reflexen. Wenn der Imposter zuschlägt ("die werden gleich merken dass ich keine Ahnung habe"), drei Atemzüge + eine Frage: "Was wäre der nächste konkrete Schritt, unabhängig davon ob ich Imposter bin oder nicht?". Diese Frage zwingt dich von Gefühl zu Handlung.