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Die Eisenhower-Matrix im KI-Zeitalter · neu interpretiert.

Wichtig vs Dringend kennt jeder. Was sich geändert hat: die Quadranten sind nicht mehr gleich gewichtet, wenn KI 60% von "wichtig nicht dringend" für dich macht.

Von Wlad Jachtchenko · 25. August 2026

Die Eisenhower-Matrix ist alt. Dwight D. Eisenhower 1954: "What is important is seldom urgent and what is urgent is seldom important." Vier Quadranten, jede Aufgabe rein, Priorisierung klar. Bis 2024 funktionierte das System. 2026 ist es kaputt · und du musst es neu lernen.

Warum die alte Matrix nicht mehr passt.

Klassisch: Q1 (wichtig + dringend) selber machen. Q2 (wichtig nicht dringend) planen. Q3 (nicht wichtig dringend) delegieren. Q4 (nicht wichtig nicht dringend) eliminieren. Soweit so gut.

Was sich geändert hat: KI übernimmt 60% von Q2-Aufgaben. Strategie-Recherchen, Methodik-Aufbau, Lernpfade · alles was du früher "wenn ich mal Zeit habe" geplant hast, kann KI vorbereiten, dass du in 20% der Zeit fertig bist. Q2 ist nicht mehr "selber tun wenn Zeit" · Q2 ist "in KI delegieren und nachprüfen".

Die neue Matrix.

Q1 · selbst und SCHNELL. Mit KI als Co-Pilot: Email-Drafts, Meeting-Vorbereitung, Drei-Optionen-Übersicht. Was 60 Min war wird 20 Min.

Q2 · KI als Initial-Operator. Du gibst Auftrag, KI bereitet vor, du polierst. Was du früher selber planen wolltest aber nie kamst, läuft jetzt parallel.

Q3 · Mensch + KI delegieren. Wenn ein Mitarbeiter die Aufgabe übernimmt: schick ihm einen KI-Prompt mit. Erste Iteration KI, finaler Touch Mensch. Vereinte Geschwindigkeit + Verantwortung.

Q4 · bleibt eliminieren. Das ändert sich nie.

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